Entspannung

ist eine Fähigkeit, die Sie lernen können. Dabei ist

wichtig, dass Sie den Weg finden, der zu Ihnen passt. Nicht jeder Mensch entspannt sich immer am besten

in Ruhe. Oft gibt es Situationen, in denen Sport und

Bewegung (Laufen, Fußballspielen, Klettern etc.)

eher zur Entspannung führen als der Versuch einer

Selbsthypnose.

 

Generell kann ich Ihnen versprechen, dass jeder

Mensch prinzipiell in der Lage ist, sich zu entspannen.

Was Sie dafür brauchen, ist vor allem Geduld und

Wiederholung: Entspannung ist so wie Radfahren oder

Gehen eine körperliche Tätigkeit und jede körperliche

Aktivität will geübt werden. Wenn Sie die beiden

Möglichkeiten hier ausprobieren, erwarten Sie also

beim ersten Mal keine ‚Wunder. Vergessen Sie nicht,

Sie haben auch nicht an einem Tag gehen gelernt.

 

Generell sind alle mir bekannten Arten der Ent-

spannung mit einem Trick verknüpft: dem Ausschalten

des bewussten Denkens und Grübelns, indem die

Konzentration auf etwas anderes gerichtet wird.

Bei sehr vielen Entspannungsübungen sind das der

Körper und seine inneren Vorgänge oder ein be-

wusstes Bewegen und Spüren des Körpers. Dadurch

wird das Nachdenken über eine oder mehrere andere

Dinge verhindert oder erschwert und es kommt

zu psychischer Entspannung.

 

Wichtig ist, dass Sie einen Ort und einen Zeitpunkt

finden, wo Sie ungestört sind. Es empfiehlt sich, einen

Wecker (Handy) zu stellen, damit Sie keine Angst haben

müssen, zu verschlafen. Ideal ist bei beiden Übungen,

wenn Sie dabei auf einem bequemen Sessel sitzen,

denn dann können Sie sie auch später verwenden,

um sich zwischendurch zu entspannen.

 

Hier finden Sie kostenlos eine Anleitung für Progressive

Muskelrelaxation (Entspannung) nach Edmund Jacobson. Am Ende jeder Übung vergewissern Sie sich,

dass Sie ganz munter und wieder voll orientiert sind. Atmen Sie tief durch, holen Sie sich zurück, stehen

Sie vorsichtig auf. (Menschen mit niedrigem Blutdruck, Achtung!) Lenken Sie ein Auto erst dann, wenn Sie

sicher sind, dass Sie wieder ganz wach sind.

 

 

 

Sollten Sie Unsicherheiten oder Fragen haben,

kontaktieren Sie mich doch einfach. Ich wünsche

Ihnen entspannte Stunden!

 

Achtung: Menschen, die unter psychotischen Episoden,

einer schweren Borderline-Persönlichkeitsstörung

oder posttraumatischen Belastungsstörung leiden,

rate ich explizit davon ab, diese Übungen alleine aus-

zuprobieren. In seltenen Fällen kann eine tiefe Trance

bei Menschen mit den genannten Schwierigkeiten

zu unerwünschten Auswirkungen oder Reaktivierungen

(psychotischen Schüben, Retraumatisierung) führen.

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie sich an diese Übungen

wagen sollen, kontaktieren Sie mich doch einfach

vorab.

downloads folgen demnächst